Schlachtfest und Blasmusik am 3. Februar

Schlachtplatte mit Can-Can serviert

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) „Es ist schön, hier alte Freunde zu treffen“, freute sich Norbert Faust. Der Dirigent der Ober-Mockstädter Musiker sorgte mit seinem Orchester für den musikalischen Part beim Schlachtfest der Harmonie. Faust dirigierte die Dorn-Assenheimer 11Jahre lang bis 2002 und engagierte sich auch als Saxophonist.

Doch es sollten den Abend über nicht beim Austausch von Komplimenten bleiben. Es wurde gesungen, geklatscht, geschwätzt, musiziert und herzhafte Speisen genossen. Der große Wurstkessel musste vor Ort zwar nicht angeheizt werden, denn die Waren wurden mundgerecht angeliefert. Doch auch so hatten die Helfer alle Hände voll zu tun, um die Gäste mit Blut- und Leberwürstchen oder saftigem Bauchfleisch zu verwöhnen.

Musikalisch waren volkstümliche Klänge Trumpf. Die Aktiven aus Ober-Mockstadt zauberten das Ambiente, so wie sie es am besten können. Fein in der Abstimmung der Register und akkurat in Vortragsweise erklangen böhmische Ohrwürmer wie zackige Märsche. Beim Can-Can wirbelten selbst die Beine im Gleichklang zu den Instrumenten. Auch das Publikum durfte Wünsche äußern, und dabei gleich den Taktstock übernehmen.

Harmonie Vorsitzender Helmut Weitz nutzte die Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu machen. Derzeit wird die CD 1000 Takte Blasmusik produziert, welche der Verein kürzlich mit den Ober-Mockstädtern und Wettertalern Musikern aufnahm. Kostproben waren bereits zum Abschluss des Abends zu hören.

Neue Jugendgruppe – erster Auftritt

In der Vorabendmesse zum 3. Advent am 16. Dezember hatten Aliyah, Janamarie, Marisa, Nele und Sophia ihren ersten Auftritt.

Bei den Liedern „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Macht hoch die Tür“ haben sie mit Flöten, Klarinetten und Trompete den Gesang der Kirchenbesucher begleitet. Und gegen Ende spielten sie noch das Lied „Morning has broken“.

Aufgeregt waren sie schon, aber es war alles gut.

Bei den drei Liedern konnte Luis mit seinem Schlagzeug nicht mitspielen. Spätestens bei der gemeinsamen Übungsstunde mit anschließendem Konzert am 3. März wird die ganze Truppe ihren nächsten Auftritt haben. Bis dahin treffen sie sich freitags zum Üben.

Informationen für Mitglieder und Freunde 12-2017

Informationen für unsere Mitglieder und Freunde

Adventskonzert am 3. Advent um 14:30 Uhr (17.12.2017)

Zum Adventskonzert mit den Sängerinnen und Sängern vom Gesangverein „Concordia“ laden wir alle herzlich ein! In diesem Jahr musizieren Dr. Schäfer an der Orgel, zwei Solisten, der Chor der „Concordia“ und unser Stammorchester.

Wir freuen uns auf viele Gäste und bitten Euch, in der Familie, bei Freunden und Nachbarn Werbung für das Konzert zu machen. Im letzten Jahr hat mir eine Zuhörerin gesagt: „Ich war zum ersten Mal im Konzert. Und es war so schön!“

Mit Kaffee + Kuchen und einem Glas Glühwein lässt sich das Konzert wunderbar abschließen.

Wir bitten herzlich um Kuchenspenden! Bitte einfach bei Helmut Weitz unter 060334731 oder 016097621665 melden. Herzlichen Dank vorab!

Was tut sich bei den jungen Musikern?

Die wöchentlichen Übungsstunden im Musikgarten, der Blöckflötengruppen, der Musikschüler und der neuen Jugendgruppe kriegen eigentlich nur die jungen Musiker, ihre Lehrer, die Eltern und evtl. Oma und Opa mit. Damit man sieht, dass wir ganz schön aktiv sind, hier eine Übersicht.

  • Im Musikgarten bei Tatjana Balser unterstützen wir 17 Kinder in der musikalischen Früherziehung
  • In drei Gruppen lernen 8 Kinder Blockflöte
  • Mit Flöte, Klarinette, Waldhorn und Schlagzeug haben 6 junge Musiker Unterricht
  • In der neuen Jugendgruppe (siehe nächsten Absatz) spielen 6 junge Musiker

Neue MusikerInnen sind immer herzlich willkommen! Also Werbung machen und uns informieren. Wir besorgen das Instrument und kümmern uns um den Lehrer, dann kann’s los gehen.

Ende Jugendorchester – neue Jugendgruppe

Im Jugendorchester haben in den letzten beiden Jahren sechs junge Leute gute Musik gemacht. Sie waren beim Pfarrfest, Adventskonzert, Schulfest, Martinszug und Jugendmusiktag zu hören.

Aus folgenden Gründen haben wir das Jugendorchester beendet:

Dirigentin hat durch Studium keine Zeit mehr / wöchentlicher Übungsstunden-Termin, an dem alle können, war schwer zu finden / junge Musiker rücken in nächster Zeit keine nach / bei Auftritten sind immer Aushilfen nötig.

Damit die jetzigen Musikschüler neben dem Einzelunterricht auch das Spiel in der Gruppe lernen, haben wir Mitte 2017 eine neue Jugendgruppe gegründet.

Aktuell sind folgende Instrumente in der Jugendgruppe vertreten: 2 x Flöte, 2 x Klarinette, Trompete und Schlagzeug. Auch hier gilt: Neue MusikerInnen sind herzlich willkommen!

Der erste Auftritt ist am 16. Dezember um 17:30 Uhr in der Vorabendmesse in unserer Pfarrkirche.

 

Gemeinsame Übungsstunde und Konzert am Samstag, dem 3. März 2018

Bisher haben unsere Aktivitäten in der Musikausbildung wenig Verbindung zum Stammorchester. Das soll sich durch diese gemeinsame Übungsstunde ändern.

Vom jüngsten Blockflötenspieler bis zum ältesten Bläser im Stammorchester üben alle gemeinsam einige Musikstücke ein. Diese eingeübten Stücke präsentieren wir dann in einem kleinen Konzert der ganzen Vereinsfamilie. Das wird ein Spaß!

Die Einladung dazu mit Uhrzeiten und Programmpunkten gibt’s rechtzeitig vorher.

 

Zu guter Letzt wünschen wir Dir und Deiner Familie einige ruhige Stunden im Advent,  Frohe Weihnachten und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!

Die Vorstandsmitglieder des MV „Harmonie“: Alana Hessel, Marius Münch, Berthold Schäfer, Alfred Schiel, Andreas Schmidt, Helmut Weitz und Armin Winkler

Adventskonzert 17. Dezember

Spende an Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder, Gießen e.V. >> 345 Euro

Besinnlicher und swingender Ausblick auf die Festtage

Adventskonzert von Harmonie und Concordia mit solistischen Leckerbissen

Wie klingt Weihnachten hierzulande, im angloamerikanischen Sprachraum oder in den Alpen? Der Gesangverein Concordia und der Musikverein Harmonie gaben die Antwort, pickten sich einige Rosinen aus der reichhaltig verfügbaren Literatur und mixten dies zu einem stimmungsvollen Konzertnachmittag. Hierzu gesellten sich Gastsängerin Trude Schmitz-Folkmanis und Dr. Ralf Schäfer. Virtuos inszenierte er auf der Orgel von St. Maria Magdalena zunächst eine Messe aus dem Elsass, um später das Morgen kommt der Weihnachtsmann in gleich 14 Variationen über die Tasten schweben zu lassen.

„Die Concordia war heute richtig gut“, kam das dickste Lob aus dem Publikum. Die Sänger von Tobias Lipka präsentierten sich nach einem Probenwochenende rhythmisch pointiert, und begeisterungsfähig. Symbolisch hierfür die Titelmelodie aus dem Fernsehfilm Drei Nüsse für Aschenbrödel. Märchenhaft swingte sich der Chor durch die Weihnachtsversion mit ihren winterlichen Motiven und erzeugte so gleich die passende Atmosphäre. Und wo Lipka keine Noten fand, arrangierte er kurzerhand das eine oder andere Stück selbst.

Hymnisch brachen die Sänger so nach Bethlehem auf, um dann das Geschehen der Stillen Nacht in den Anden im wiegenden Dreiertakt zu kommentieren. Der Zwischenstopp erfolgte in einer weihnachtlich duftenden Stube bei den Schürzenjägern. Das Weihnacht wie’s früher war war dem Chor geradezu auf den Leib geschneidert. „Das mögen meine Sänger“ freute sich Lipka,

Mit klassischen Stücken betonte die Harmonie den besinnlichen Aspekt der Festtage. Das festliche O Sanctissima erklang mit barocken Fragmenten, die geschickt mit der Melodie von O du fröhliche verbunden werden. Bei der Adventsfantasie Mentis stand dann die Adventsliteratur im Mittelpunkt: das erwartungsvoll festliche Macht hoch die Tür sowie das zarte und innige Maria durch ein’ Dornwald ging. Beide Lieder überzeugten durch ihre Schlichtheit und Tiefe in dieser Instrumentalversion.

Schöne Harmonien und samtweiche Übergänge bestimmten die mit Flügelhornsoli gespickte Popballade You raise me up. „Da war eine akkurate Stilistik wichtig“, verriet Dirigent Andreas Schmidt. Warum? „Man musste das tiefe Blech schon bremsen, die hätten bei der Akustik sonst richtig Gas gegeben.“ Das durften sie dann aber bei Nessaja. Die eingängige Melodie mit ihren anfänglichen Jazzelementen aus dem Musical Tabaluga verketteten die einzelnen Register melodisch und dynamisch stimmig.

Mit Gospelrhythmik und synkopischer Raffinessen brachte die Concordia im Agnus Dei nun eine mitreißende Spiritualität ins Kirchenschiff. Und in der A Capella Interpretation des Glöckleins zauberte Antonia Finkeldey aus einem Stück für einen Männerchor gar ein sakrales Sopransolo, Mit ihrer Schwester Annalena brillierte sie später harmonisch abgestimmt im Night of Silence, einem rhythmischen Quodlibet. „Sehr gefühlvoll interpretiert“, lobt Lipka.

Palmen statt Tannenbaum und Pop der 80er zum Schluss. Bei Feliz Navidad swingte der Zauber der Karibik mit, dann tönte Shakin Stevens’ im Kirchenschiff. Mit dem fetzigen Merry Christmas Everyone verabschiedete sich die Harmonie von einem swingend mitklatschendem Publikum.

Abend der Blasmusik – 1200 Jahre Reichelsheim – Spendenübergabe

Russische Seele, Böhmische Liebe und Nemo entdeckt

1200 Jahre Reichelsheim: Beim Konzert der städtischen Musikvereine erklingen die unterschiedlichsten Stilrichtungen

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) „Erstmals stehen alle städtischen Musikvereine auf einer Bühne“, stimmte Hans-Richard Hitz auf eine Premiere ein. Nur wenig später sollte eine dreistellige Musikerzahl die Sport- und Festhalle in den Ausnahmezustand versetzen. „Das ist nicht nur die letzte Veranstaltung zum 1200. Geburtstag der Kernstadt“, ergänzte Bürgermeister Bertin Bischofsberger, „sondern auch ein schöner Übergang zur 700 Jahr Feier Dorn-Assenheims.“ Dann sprachen die Instrumente: Die Vereine aus Reichelsheim, Dorn-Assenheim und Blofeld spannten einen Bogen vom Broadway über Udo Jürgens zur böhmischen Musik. Das Fazit: Die Musiker beherrschen Konzertantes so stilsicher wie aktuelle Songs oder die Legenden der 60er.

„Ich kenne keine Genregrenzen“, gibt Alexander Gröb die Blofelder Richtung vor, um zunächst die Facetten der russischen Seele zu erkunden. Hier tummelten sichmelancholische Liebeslieder, tiefgründige Dramen oder ein rassiger Säbeltanz. Dabei meisternten die Musiker charakteristische Tempiwechsel akkurat wie im Popklassiker Music.  Der bezaubert durch In sauberem Piano getragenen Passagen gespickt mit ungewohnten 7/4tel Takten. Kontrastreich, gefühlvoll und dramatisch zieht die Hymne ihre Zuhörer in den Bann, um diese gleich mit Highland Cathedral auf den Pfad majestätisch schottischer Musik zu führen.

Die Italo-Western Klassiker von Enrico Morricone zeigten, wie bunt ein Blasorchester klingen kann. Harmonisch trampelten die Klarinetten mit Hufegeklapper des Weges entlang, dann starteten die tiefen Register fzum dramatischen Spiel mir das Lied vom Tod. Spannend und gefühlvoll zeigte sich die Musicalwelt von Andrew Lloyd Webber. Das vielschichtige Arrangement bestach durch die Melodieführung der Trompeten bei Jesus Christ oder dem spannungsgeladenen Part im tiefen Blech bei Phantom der Oper.

„Wir haben viel Zeit in das Zusammenspiel der Register investiert“, lobte Andreas Schmidt seine Akteure. Einem zackigen Militärmarsch folgte ein „Schlageranfall“: In Udo Jürgens live präsentierten sie eine Songauswahl der 70er und 80er Jahre. So standen die Trompeten auf „17 Jahr, blondes Haar“, während die Klarinetten „Mit 66 Jahren“ das Leben beginnen ließen, sich das tiefe Blech „Aber bitte mit Sahne“ wünschte und die hohen Stimmen zum „Griechischen Wein“ zuprosteten. Eine tolle Artikulation der extrem abwechslungsreichen Melodienführung.

Dabei schüttelten die Musiker unterschiedlichste Swingelemente aus dem Handgelenk: Hier der mitreißende St. Louis Blues, dort das unbeschwerte, fast tänzerische Beyond the Sea. „Das ist Musik aus Nemo, meinem Lieblingsfilm“, hört man ein Kind mitsummen. Es folgte der funkensprühende Nostalgietrip in die 60er mit Flower Power und Woodstock. Im Spirit of 69 wurden hippige Songs der Monkees lebendig wie der Sound der Bee Gees in der Ballade Massachusetts oder bodenständige Countrymusik.

Mit Stücken aus Böhmen und Tirol erhielt Wernfried Meiß eine Steilvorlage. „Wer hat sich bei diesen herrlichen Polkas und schmissigen Märschen nicht schon mal dabei ertappt, mit den Fingern zu schnipsen“, betonte der Reichelsheimer sein untrügliches Gespür für den Geschmack des Publikums. Das outete sich als Fan böhmischer oder Egerländer Lebensart und hatte zudem seine Freude an Kärntner Klängen und den stilistischer Raffinessen der oberschwäbischen Dorfmusikanten. Dennoch: Der Höhepunkt war gesanglicher Natur. Mit Daniela Hess griff Meiß zum Mikrofon und bekannte sich zur „Böhmischen Liebe“.

Dann wurde es laut: Nach den Alten Kameraden und dem Böhmischen Traum erwiesen alle Musiker gemeinsam dem Geburtstagskind mit dem „Gruß an Reichelsheim“ ihre Referenz.

Schnell, schwungvoll und dennoch sehr exakt: Der Musikverein Harmonie begeisterte mit spritzigen Märschen und temperamentvollen Melodien

Waren für den volkstümlichen Konzertpart verantwortlich: Wernfried Meiß und Daniela Hess interpretierten die Böhmische Liebe auf Ihre Weise.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Premiere: Erstmals standen die Musiker aus Blofeld, Dorn-Assenheim und Reichelsheim gemeinsam auf einer Bühne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über 600 Euro für Sozialstation

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) Die letzte Veranstaltung der Reihe 1200 Jahre Stadt Reichelheim für den guten Zweck. Betina Krückl und Christina Benner (vorn rechts) durften sich während des Abends der Blasmusik über einen Scheck von rund 600 Euro für die Sozialstation Mittlere Wetterau freuen. Die Vorsitzenden des Musikvereins Reichelsheim, Hans Richard Hitz und der Harmonie Dorn-Assenheim, Helmut Weitz wie die Abteilungsleiterin des Musikzuges Blofeld, Lena Herget (hinten im Bild) hatten auf Eintrittsgelder verzichtet und stattdessen um eine Spende gebeten. „Wir werden das in die Fortbildung investieren“, sagt Krückl, denn nicht alles ist über die gesetzlichen Möglichkeiten abgedeckt. Es mache nicht immer Sinn bei zwanzig Mitarbeitern nur einzelne Personen zu solchen Terminen zu schicken, „besser ist es wenn vor Ort alle und damit letztendlich auch die Patienten profitieren.“ Dabei werde ein Schwerpunkt auf den Bezug zur Demenzbetreuung gelegt.

Spendenübergabe an Betina Krückl und Christina Benner von der Sozialstation Mittlere Wetterau

 

CD-Aufnahme am 8. Oktober 2017

Am Sonntag, dem 8. Oktober war es endlich soweit. Über einige Monate hatte uns unser Dirigent Andreas Schmidt auf diese Aktion vorbereitet. Die vier Stücke – 3 mal Polka und 1 mal Marsch – haben wir bis ins Detail geübt, damit die Aufnahmen gelingen und wir uns mit guter Musik auf der Gemeinschafts-CD präsentieren.

Weitere Aufnahmen für diese Gemeinschafts-CD kommen noch vom Musikverein Ober-Mockstadt und von den Wettertaler Musikanten aus Oppershofen. Für sie war am Freitag und Samstag davor Aufnahmezeit.

An diesem Sonntagmorgen kamen wir mit einigem Lampenfieber im Bürgerhaus Oppershofen an. Für uns alle war es eine Premiere. Eine CD-Aufnahme hatte noch keiner von uns vorher mitgemacht.

Nachdem wir uns eingespielt hatten und die Aufnahmetechnik eingerichtet war, ging es um 9 Uhr mit der Aufnahme der Polka „Die Kapelle hat gewonnen“ los. Der Aufnahmeleiter Otto Först gab das Ziel der nächsten Stunden vor: Spielt die Stücke so gut, wie ihr sie noch nie gespielt habt!

Mit voller Konzentration spielten wir Teil für Teil der Polka ein. Hatte der Aufnahmeleiter kritische Stellen erkannt, wurden diese im Detail nochmals geübt und dann fehlerfrei aufgenommen. Es war ein erstes Aufatmen als Otto Först sagte „Die Polka ist aufgenommen; so können wir’s lassen!“

Mit einer kurzen Verschnaufpause ging wir die Aufnahme der „Feinschmecker-Polka“ in gleicher Weise an. Danach folgten „Böhmische Liebe“ und der „Castaldo-Marsch“. Das Schwierigste war, sich über die lange Zeit zu konzentrieren und die Stücke so zu spielen, wie wir es eingeübt hatten.

Nach viereinhalb Stunden hatten wir alle vier Stücke aufgenommen. Unser Dirigent und Otto Först waren mit unserer Musik sehr zufrieden. Das intensive Üben hat sich ausgezahlt und uns unabhängig von der CD-Aufnahme im Zusammenspiel weiter gebracht. Wir sind auf die CD gespannt, die voraussichtlich im Frühjahr 2018 fertig sein wird.

Musikerausflug nach Heppenheim

In diesem Jahr ging der Ausflug der aktiven Musiker nach Heppenheim. Warum gerade Heppenheim? Gerhard Herbert, unser ehemaliger Musiker, früheres Vorstandsmitglied und früherer Heppenheimer Bürgermeister hatte uns eingeladen.

Toll hat er uns begrüßt: Mit original Heppenheimer Wein. Während dem Weingenuss hatten wir ausgiebig Gelegenheit über alte und junge Vereinsgeschichten zu sprechen.

Eine Wäscherin aus früheren Zeiten hat uns die baulichen Schönheiten und lauschigen Ecken von „Hepprum“ gezeigt und viele Geschichten und Geschichtschen erzählt. Nach der Stadtführung führte uns der Weg auf die Starkenburg, in der Hoffnung, dort etwas Essbares zu bekommen. Wir mussten mit flüssigem Brot auskommen.

Alles Wissenswerte über den Weinbanbau an der Bergstraße erfuhren wir bei einer Besichtigung der Winzergenossenschaft. Zwischen den Weinproben und dem Abendessen haben wir noch einige Musikstücke gespielt.