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Generalversammlung 24. März 2018

Wieder eigenes Konzert im Fokus

Neue Ideen für die Nachwuchsförderung – CD-Aufnahme sorgt für Motivationsschub

„Du hast uns für die CD auf das richtige Niveau gebracht“, beglückwünscht Harmonie Vorsitzender Helmut Weitz Dirigent Andreas Schmidt. Gemeinsam mit den Aktiven aus Ober- Mockstadt und den Wettertalern Musikanten war die Harmonie ins Tonstudio gegangen und hatte kürzlich  „1000 Takte Blasmusik“ produziert.

„Der Einsatz war vorbildlich, die Probenbereitschaft toll“, lobt auch Schmidt, wobei einzelne Register mit Edi Sagert von der Originalkapelle Egerland auf professionelle Probenunterstützung bauen konnten. Für den Dirigenten ein Motivationsschub, der sich auch 2018 wieder mit dem ersten Konzert seit drei Jahren fortsetzen soll. Termin ist der 16. Juni heißt in der Sport- und Festhalle.

Vorsitzender Helmut Weitz bilanzierte für 2017 21 Auftritte und 48 Übungsstunden. Resultat seien qualitativ gute und abwechslungsreiche Konzerte bei Auftritten anlässlich der 1200-Jahr Feierlichkeiten Reichelsheims oder dem heimischen Adventskonzert. Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz, beim vereinseigenen Schlachtfest oder dem sommerlichen Haxenessen auf dem Kirchplatz war gute Stimmung angesagt. Zudem agierte die Harmonie erstmals als Partner beim Oktoberfest der Feuerwehr.

„Wir haben gegenwärtig 16 Schüler an der Blockflöte und im Instrumentalunterricht“ legte Weitz den Fokus auf die Nachwuchsförderung. In 2017 löste sich das Jugendorchester auf. Daraufhin wurde mit jüngeren Musikern eine neue Jugendgruppe gebildet, die am 3. Advent 2017 schon ihren ersten Auftritt hatte. Nun warb er für neue Konzepte wie die kürzlich erste gemeinsame Übungsstunde aller Musiker – von der Blockflöte bis zur Tuba.

„Wir müssen junge und erfahrenen Musiker mehr aneinander binden, mehr gemeinsam machen und weniger nebeneinander agieren“, betonte auch Jugendleiter Marius Münch, der zudem dem Nachwuchs mehr Möglichkeiten bieten will, sich öffentlich zu präsentieren.

Dirigent Andreas Schmidt bescheinigte seiner „kleinen, aber feinen Truppe“ einen positiven Ausblick: „Die Resonanz des Publikums ist durchweg positiv, die Übungsstundenbesuche sind deutlich gestiegen. Für deren aktivsten Musiker gab es später noch Präsente. (Bericht von Pressewart Holger Hachenburger).

Das sind die besten Übungsstundenbesucher von 2017:

Von insgesamt 48 Übungsstd. hat

Thorsten Lemler  44

Reinhard Weitz  43 und

Armin Winkler  42

Übungsstunden besucht.

Gemeinsame Übungsstunde und Konzert

Der Nachmittag am 3. März hat allen, die dabei waren, sehr gut gefallen! Sie haben sich gegenseitig kennengelernt und mit viel Freude gemeinsam Musik gemacht.

Musikanfänger und alte Hasen haben gemeinsam die Sternpolka, When The Saints Go Marching In und Morning has broken geübt und hatten dabei viel Spaß. Eine gute Stunde später kamen dann Geschwister, Eltern, Omas, Opas, Freunde und Vereinsmitglieder dazu und hörten sich diese Stücke von allen Musiker als kleines Konzert an. Außerdem haben die jungen Musiker in kleinen Gruppen (Blockflöten, Klarinetten) bekannte Kinderlieder vorgespielt und gezeigt, was sie bisher gelernt haben. Die neue Jugendgruppe mit Querflöte, Klarinetten, Trompete und Schlagzeug hat den Pausenclown und Morning has broken gespielt. Alle Musiker erhielten einen kräftigen Applaus für ihre Musikvorträge.

Nachdem die Musiker vom Stammorchester die Musikstücke Auf der Vogelwiese, Beyond The Sea und Nessaja gespielt hatten, wir „Musikinstrumente ausprobieren“ angesagt.

Diese Veranstaltung hat alle Musiker, besonders aber die jungen, motiviert, weiterhin mit Freude zu üben und Musik zu machen.

http://www.holger-and-more.de/mvhschnupper03032018.html

Eifrig beim Üben!

Gleich klappt es mit dem ersten Ton.

 

 

Schlachtfest und Blasmusik am 3. Februar

Schlachtplatte mit Can-Can serviert

Reichelsheim – Dorn-Assenheim (hh.) „Es ist schön, hier alte Freunde zu treffen“, freute sich Norbert Faust. Der Dirigent der Ober-Mockstädter Musiker sorgte mit seinem Orchester für den musikalischen Part beim Schlachtfest der Harmonie. Faust dirigierte die Dorn-Assenheimer 11Jahre lang bis 2002 und engagierte sich auch als Saxophonist.

Doch es sollten den Abend über nicht beim Austausch von Komplimenten bleiben. Es wurde gesungen, geklatscht, geschwätzt, musiziert und herzhafte Speisen genossen. Der große Wurstkessel musste vor Ort zwar nicht angeheizt werden, denn die Waren wurden mundgerecht angeliefert. Doch auch so hatten die Helfer alle Hände voll zu tun, um die Gäste mit Blut- und Leberwürstchen oder saftigem Bauchfleisch zu verwöhnen.

Musikalisch waren volkstümliche Klänge Trumpf. Die Aktiven aus Ober-Mockstadt zauberten das Ambiente, so wie sie es am besten können. Fein in der Abstimmung der Register und akkurat in Vortragsweise erklangen böhmische Ohrwürmer wie zackige Märsche. Beim Can-Can wirbelten selbst die Beine im Gleichklang zu den Instrumenten. Auch das Publikum durfte Wünsche äußern, und dabei gleich den Taktstock übernehmen.

Harmonie Vorsitzender Helmut Weitz nutzte die Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu machen. Derzeit wird die CD 1000 Takte Blasmusik produziert, welche der Verein kürzlich mit den Ober-Mockstädtern und Wettertalern Musikern aufnahm. Kostproben waren bereits zum Abschluss des Abends zu hören.

Neue Jugendgruppe – erster Auftritt

In der Vorabendmesse zum 3. Advent am 16. Dezember hatten Aliyah, Janamarie, Marisa, Nele und Sophia ihren ersten Auftritt.

Bei den Liedern „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Macht hoch die Tür“ haben sie mit Flöten, Klarinetten und Trompete den Gesang der Kirchenbesucher begleitet. Und gegen Ende spielten sie noch das Lied „Morning has broken“.

Aufgeregt waren sie schon, aber es war alles gut.

Bei den drei Liedern konnte Luis mit seinem Schlagzeug nicht mitspielen. Spätestens bei der gemeinsamen Übungsstunde mit anschließendem Konzert am 3. März wird die ganze Truppe ihren nächsten Auftritt haben. Bis dahin treffen sie sich freitags zum Üben.

Zwei neue Blockflötenkurse 03-2018

Unsere Werbung im „Musikgarten“ bei Tatjana Balser und über andere Kanäle hatte Erfolg.

Am 23. Februar hatte der Freitagskurs mit drei Kindern die erste Übungsstunde.

Am 5. März hatte der Montagskurs mit vier Kindern die erste Übungsstunde.

Damit haben wir Stand 05.03.18 vier Blockflötenkurse mit 13 Kindern.

In Kürze gibt’s die ersten Bilder von den Kursen.

Informationen für Mitglieder und Freunde 12-2017

Informationen für unsere Mitglieder und Freunde

Adventskonzert am 3. Advent um 14:30 Uhr (17.12.2017)

Zum Adventskonzert mit den Sängerinnen und Sängern vom Gesangverein „Concordia“ laden wir alle herzlich ein! In diesem Jahr musizieren Dr. Schäfer an der Orgel, zwei Solisten, der Chor der „Concordia“ und unser Stammorchester.

Wir freuen uns auf viele Gäste und bitten Euch, in der Familie, bei Freunden und Nachbarn Werbung für das Konzert zu machen. Im letzten Jahr hat mir eine Zuhörerin gesagt: „Ich war zum ersten Mal im Konzert. Und es war so schön!“

Mit Kaffee + Kuchen und einem Glas Glühwein lässt sich das Konzert wunderbar abschließen.

Wir bitten herzlich um Kuchenspenden! Bitte einfach bei Helmut Weitz unter 060334731 oder 016097621665 melden. Herzlichen Dank vorab!

Was tut sich bei den jungen Musikern?

Die wöchentlichen Übungsstunden im Musikgarten, der Blöckflötengruppen, der Musikschüler und der neuen Jugendgruppe kriegen eigentlich nur die jungen Musiker, ihre Lehrer, die Eltern und evtl. Oma und Opa mit. Damit man sieht, dass wir ganz schön aktiv sind, hier eine Übersicht.

  • Im Musikgarten bei Tatjana Balser unterstützen wir 17 Kinder in der musikalischen Früherziehung
  • In drei Gruppen lernen 8 Kinder Blockflöte
  • Mit Flöte, Klarinette, Waldhorn und Schlagzeug haben 6 junge Musiker Unterricht
  • In der neuen Jugendgruppe (siehe nächsten Absatz) spielen 6 junge Musiker

Neue MusikerInnen sind immer herzlich willkommen! Also Werbung machen und uns informieren. Wir besorgen das Instrument und kümmern uns um den Lehrer, dann kann’s los gehen.

Ende Jugendorchester – neue Jugendgruppe

Im Jugendorchester haben in den letzten beiden Jahren sechs junge Leute gute Musik gemacht. Sie waren beim Pfarrfest, Adventskonzert, Schulfest, Martinszug und Jugendmusiktag zu hören.

Aus folgenden Gründen haben wir das Jugendorchester beendet:

Dirigentin hat durch Studium keine Zeit mehr / wöchentlicher Übungsstunden-Termin, an dem alle können, war schwer zu finden / junge Musiker rücken in nächster Zeit keine nach / bei Auftritten sind immer Aushilfen nötig.

Damit die jetzigen Musikschüler neben dem Einzelunterricht auch das Spiel in der Gruppe lernen, haben wir Mitte 2017 eine neue Jugendgruppe gegründet.

Aktuell sind folgende Instrumente in der Jugendgruppe vertreten: 2 x Flöte, 2 x Klarinette, Trompete und Schlagzeug. Auch hier gilt: Neue MusikerInnen sind herzlich willkommen!

Der erste Auftritt ist am 16. Dezember um 17:30 Uhr in der Vorabendmesse in unserer Pfarrkirche.

 

Gemeinsame Übungsstunde und Konzert am Samstag, dem 3. März 2018

Bisher haben unsere Aktivitäten in der Musikausbildung wenig Verbindung zum Stammorchester. Das soll sich durch diese gemeinsame Übungsstunde ändern.

Vom jüngsten Blockflötenspieler bis zum ältesten Bläser im Stammorchester üben alle gemeinsam einige Musikstücke ein. Diese eingeübten Stücke präsentieren wir dann in einem kleinen Konzert der ganzen Vereinsfamilie. Das wird ein Spaß!

Die Einladung dazu mit Uhrzeiten und Programmpunkten gibt’s rechtzeitig vorher.

 

Zu guter Letzt wünschen wir Dir und Deiner Familie einige ruhige Stunden im Advent,  Frohe Weihnachten und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr!

Die Vorstandsmitglieder des MV „Harmonie“: Alana Hessel, Marius Münch, Berthold Schäfer, Alfred Schiel, Andreas Schmidt, Helmut Weitz und Armin Winkler

Adventskonzert 17. Dezember

Spende an Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder, Gießen e.V. >> 345 Euro

Besinnlicher und swingender Ausblick auf die Festtage

Adventskonzert von Harmonie und Concordia mit solistischen Leckerbissen

Wie klingt Weihnachten hierzulande, im angloamerikanischen Sprachraum oder in den Alpen? Der Gesangverein Concordia und der Musikverein Harmonie gaben die Antwort, pickten sich einige Rosinen aus der reichhaltig verfügbaren Literatur und mixten dies zu einem stimmungsvollen Konzertnachmittag. Hierzu gesellten sich Gastsängerin Trude Schmitz-Folkmanis und Dr. Ralf Schäfer. Virtuos inszenierte er auf der Orgel von St. Maria Magdalena zunächst eine Messe aus dem Elsass, um später das Morgen kommt der Weihnachtsmann in gleich 14 Variationen über die Tasten schweben zu lassen.

„Die Concordia war heute richtig gut“, kam das dickste Lob aus dem Publikum. Die Sänger von Tobias Lipka präsentierten sich nach einem Probenwochenende rhythmisch pointiert, und begeisterungsfähig. Symbolisch hierfür die Titelmelodie aus dem Fernsehfilm Drei Nüsse für Aschenbrödel. Märchenhaft swingte sich der Chor durch die Weihnachtsversion mit ihren winterlichen Motiven und erzeugte so gleich die passende Atmosphäre. Und wo Lipka keine Noten fand, arrangierte er kurzerhand das eine oder andere Stück selbst.

Hymnisch brachen die Sänger so nach Bethlehem auf, um dann das Geschehen der Stillen Nacht in den Anden im wiegenden Dreiertakt zu kommentieren. Der Zwischenstopp erfolgte in einer weihnachtlich duftenden Stube bei den Schürzenjägern. Das Weihnacht wie’s früher war war dem Chor geradezu auf den Leib geschneidert. „Das mögen meine Sänger“ freute sich Lipka,

Mit klassischen Stücken betonte die Harmonie den besinnlichen Aspekt der Festtage. Das festliche O Sanctissima erklang mit barocken Fragmenten, die geschickt mit der Melodie von O du fröhliche verbunden werden. Bei der Adventsfantasie Mentis stand dann die Adventsliteratur im Mittelpunkt: das erwartungsvoll festliche Macht hoch die Tür sowie das zarte und innige Maria durch ein’ Dornwald ging. Beide Lieder überzeugten durch ihre Schlichtheit und Tiefe in dieser Instrumentalversion.

Schöne Harmonien und samtweiche Übergänge bestimmten die mit Flügelhornsoli gespickte Popballade You raise me up. „Da war eine akkurate Stilistik wichtig“, verriet Dirigent Andreas Schmidt. Warum? „Man musste das tiefe Blech schon bremsen, die hätten bei der Akustik sonst richtig Gas gegeben.“ Das durften sie dann aber bei Nessaja. Die eingängige Melodie mit ihren anfänglichen Jazzelementen aus dem Musical Tabaluga verketteten die einzelnen Register melodisch und dynamisch stimmig.

Mit Gospelrhythmik und synkopischer Raffinessen brachte die Concordia im Agnus Dei nun eine mitreißende Spiritualität ins Kirchenschiff. Und in der A Capella Interpretation des Glöckleins zauberte Antonia Finkeldey aus einem Stück für einen Männerchor gar ein sakrales Sopransolo, Mit ihrer Schwester Annalena brillierte sie später harmonisch abgestimmt im Night of Silence, einem rhythmischen Quodlibet. „Sehr gefühlvoll interpretiert“, lobt Lipka.

Palmen statt Tannenbaum und Pop der 80er zum Schluss. Bei Feliz Navidad swingte der Zauber der Karibik mit, dann tönte Shakin Stevens’ im Kirchenschiff. Mit dem fetzigen Merry Christmas Everyone verabschiedete sich die Harmonie von einem swingend mitklatschendem Publikum.